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Braunschweig, 28.06.2026 – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig haben ihr Kommunalwahlprogramm zur Kommunalwahl am 13. September vorgestellt. Unter dem Motto „Braunschweig kann mehr – Mach’s Grün“ formulieren die Grünen ihren Plan für ein sozial gerechtes, wirtschaftlich starkes, klimafestes und lebenswertes Braunschweig.
Braunschweig steht vor großen finanziellen, wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen: Transformation der Wirtschaft, steigende Kosten, bezahlbares Wohnen, Druck auf Kitas, Schulen und soziale Infrastruktur sowie die Folgen der Klimakrise. Die Grünen wollen den Wandel aktiv gestalten – mit klaren Prioritäten für Rat, Stadtbezirke und Oberbürgermeisterwahl.
Carolin Borggefe, Sprecherin des Kreisverbands, erklärt:
„Braunschweig kann mehr – das ist für uns kein Spruch, sondern der Anspruch an die kommenden Jahre. Dieses Programm ist ein klares Angebot für einen neuen politischen Kurs. Unsere Stadt braucht mehr als einzelne Projekte und schöne Überschriften! Es braucht klare Prioritäten: wirtschaftliche Stärke aus eigener Kraft, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz, der konkret wirkt, und eine Infrastruktur, die Braunschweig zukunftsfähig macht. Braunschweig ist unser Zuhause. Deshalb wollen wir, dass diese Stadt wieder stärker nach vorne denkt.“
Andreas Hoffmann, Co-Sprecher des Kreisverbands, dankt allen, die an der Erarbeitung beteiligt waren:
„Unser Dank gilt allen Mitgliedern, Arbeitsgruppen, Kandidierenden und Unterstützer*innen, die dieses starke Programm möglich gemacht haben. Jetzt ist alles da: Programm, Team und Rückenwind. Unser Ziel ist klar: Wir wollen das starke grüne Ergebnis der letzten Kommunalwahl mindestens halten und erneut eine prägende Kraft im Rat werden. Der Wahlkampf kann so richtig losgehen.“
Was das Programm konkret für die Arbeit im neuen Rat bedeutet, machen Leonore Köhler und Gordon Schnepel, Spitzenkandidat*innen und Mitglieder im Fraktionsvorstand der Grünen Ratsfraktion, deutlich:
„Braunschweig kann mehr. Wer Politik vor allem über Leuchttürme und Prestigeprojekte definiert, verliert den Alltag der Menschen aus dem Blick. Für uns stehen nicht glänzende Überschriften im Mittelpunkt, sondern die Fragen, die über Lebensqualität entscheiden: verlässliche Kitas, gute Schulen, bezahlbares Wohnen, sichere Wege, ein starkes Klinikum und konsequenter Klimaschutz. Gerade bei Hitzeschutz und Klimaanpassung muss Braunschweig deutlich ambitionierter werden. Wir setzen die Prioritäten dort, wo Braunschweig wirklich besser werden muss – und wir treten an, um diese Stadt als starke grüne Kraft mitzugestalten.“
Das Programm bildet die Grundlage für die Rats- und Stadtbezirksratswahl und gibt zugleich Rückenwind für die Oberbürgermeisterwahl. Es zeigt, welche Richtung Braunschweig einschlagen soll: wirtschaftliche Erneuerung, starke Stadtteile, bezahlbares Wohnen, moderne Mobilität und eine Verwaltung, die möglich macht.
Michael Walther, Oberbürgermeisterkandidat der Grünen, sieht mit dem vorliegenden Kommunalwahlprogramm alles gut für den Wahlkampf vorbereitet:
“Gemeinsam und mit großem Tatendrang starten wir jetzt in den Wahlkampf. Als Oberbürgermeister möchte ich unsere moderne, starke und lebenswerte Stadt mutig weiterentwickeln. Ich werde Braunschweig zum Zukunftslabor für die Lösungen von morgen machen. Dazu gehören passender und bezahlbarer Wohnraum, gute Jobs und eine Wirtschaftsentwicklung, die unsere Stadt breiter aufstellt und krisenfester macht. Ich will eine Energiewende, die ihren Namen verdient. Wir müssen Quartiere stärken, Begegnungsorte erhalten, Beratungsangebote ausbauen und dafür sorgen, dass alle Stadtteile von der Entwicklung unserer Stadt profitieren. Ich bin überzeugt davon: Braunschweig kann Zukunft. Für alle. Braunschweig kann mehr! Mit einer starken Grünen Fraktion im Rat und natürlich in den Stadtbezirksräten, die das vorliegende Programm umsetzen."
Das vollständige Kommunalwahlprogramm wird hier veröffentlicht
Braunschweig, 03. Juni 2026 – Die Vorstandssprecher*innen der grünen Kreisverbände Braunschweig und Peine lehnen die Pläne der Braunschweiger CDU zur Errichtung eines interkommunalen Gewerbegebiets im Südwesten von Braunschweig entschlossen ab. Der aktuelle Antrag der CDU (26-29068) greift auf die bereits 2017 gescheiterten Planungen zurück – mit einer entscheidenden Neuerung: Die explizite Ausrichtung auf Rüstungs- und Sicherheitsindustrie.
Verantwortungslose Rüstungspolitik auf Kosten der Region
Dazu erklärt Dr. Andreas Hoffmann, Sprecher des grünen Kreisverbands Braunschweig:
„Die Idee, Rüstungsunternehmen auf dicht besiedeltem Stadtgebiet anzusiedeln, ist nicht nur realitätsfremd, sondern auch verantwortungslos. Rüstungsindustrie sucht sich aus Sicherheitsgründen gezielt abgelegene Standorte – wie etwa Rheinmetall in Unterlüß. Die Gefahr, zum Angriffsziel zu werden, ist in einer Metropolregion wie Braunschweig nicht zu unterschätzen. Dass die CDU dies ignoriert, zeigt: Hier geht es nicht um wirtschaftliche Vernunft, sondern um Wahlkampfgetöse.“
Unsolidarisch, kurzsichtig und gegen regionale Pläne
Monika Berkhan, Sprecherin der Grünen aus Peine, kritisiert die mangelnde Solidarität mit der Region:
„Der Antrag ist naiv und kurzsichtig. Statt bestehende Flächen zu aktivieren, fordert die CDU die Neuerrichtung eines Gewerbegebiets – und schafft damit unnötigen Konkurrenzdruck. Dass dabei die Belastungen für Peine durch zusätzlichen Verkehr und Emissionen ignoriert werden, ist ein Armutszeugnis. Zudem widerspricht das Vorhaben den Plänen des Regionalverbandes zu Windvorrangflächen. So fördert man weder die Region noch die Wirtschaft, sondern nur die eigenen Wahlkampfinteressen.“
Flächenfraß, Versiegelung und Belastung für Anwohner:innen
Schon 2018 warnten die Grünen vor den Folgen des Projekts: „Flächenfraß“ und großflächige Versiegelung wären die Folge gewesen – Argumente, die heute noch Gültigkeit haben. Heiko Sachtleben, Sprecher der Peiner Grünen, betont:
„Aktuell sterben mehr Unternehmen, als neue entstehen – Leerstände und brachliegende Gewerbeflächen sind die Realität. In dieser Situation neue Flächen infrastrukturell zu erschließen, ohne konkreten Bedarf, ist wirtschaftlicher Irrsinn. Der Antrag der CDU ignoriert, dass sich seit 2017 sowohl der wirtschaftliche als auch der rechtliche Rahmen grundlegend verändert haben. Statt auf Nachhaltigkeit zu setzen, wird hier blind auf Wachstum um jeden Preis gesetzt – auf Kosten von Klima, Natur und Lebensqualität.“
Interkommunale Zusammenarbeit ja – aber nicht so!
Die Grünen betonen: Regionale Zusammenarbeit ist dringend nötig – aber nicht um jeden Preis. „Statt auf Flächenverbrauch und Rüstungsindustrie zu setzen, brauche es nachhaltige, zukunftsfähige Lösungen, die Wirtschaft, Ökologie und Lebensqualität in Einklang bringen.
Das Scheitern des gemeinsamen Gewerbegebiets 2018 war eine Chance, neue Wege zu gehen. Stattdessen wird jetzt ein überholtes Konzept wiederbelebt – mit noch fragwürdigeren Zielen. Das ist kein Fortschritt, sondern Rückschritt“, so Carolin Borggrefe, Sprecherin der Braunschweiger Grünen.
Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig äußert scharfe Kritik an der genehmigten Streckenführung eines rechtsextremen Aufmarsches am 1. Mai durch die Braunschweiger Innenstadt. Diese führt unmittelbar an den geplanten Veranstaltungen zum Tag der Arbeit im Bürgerpark vorbei, an denen auch viele Familien und Kinder teilnehmen. Die Grünen fordern ein klares Umdenken und konsequentes Handeln.
Dr. Andreas Hoffmann, Sprecher des Kreisverbandes und Landtagsabgeordneter:
„Es ist ein fatales Signal, einen Neonazi-Aufmarsch quer durch die Innenstadt und direkt an Kindern und Familien vorbei zu genehmigen. Die Einschätzung, es gebe keine Gefährdungslage und alles könne problemlos nebeneinander stattfinden, verkennt die Realität und die gezielte Raumnahme der extremen Rechten. Wir sehen hier eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung und fordern, die Demonstration zu untersagen. Sollte dies gerichtlich nicht Bestand haben, braucht es zumindest eine klare Begrenzung: raus aus der Innenstadt und weg von Orten des gesellschaftlichen Miteinanders.“
Leonore Köhler, Spitzenkandidatin zur Kommunalwahl:
„Dass Neonazis den Tag der Arbeit missbrauchen und gezielt gewerkschaftliche Orte sowie Familienfeste ins Visier nehmen, ist unerträglich. Gerade wenn viele Familien und Kinder unterwegs sind, braucht es klare Prioritäten beim Schutz der Öffentlichkeit. Neutralität endet dort, wo gezielt Schutzbedürftige betroffen sind. Die Versammlungsbehörde hat bereits in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen, die auf großes Unverständnis gestoßen sind. Erinnert sei an die genehmigte Nazi-Versammlung vor der Synagoge. Es zeigt, dass hier ein Umdenken dringend notwendig ist.
Auch der grüne Oberbürgermeisterkandidat Michael Walther findet klare Worte – und richtet diese direkt an die Verwaltungsspitze: „Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut, aber sie darf nicht zum Schutzschild für gezielte rechtsextreme Provokationen werden. Andere Städte zeigen längst, dass hier mit Klarheit, Mut und Konsequenz ein Zeichen gesetzt werden kann – für den Schutz des demokratischen Raums. Ich vermisse genau diese Klarheit beim amtierenden Oberbürgermeister Thorsten Kornblum.“
Abschließend ruft der Kreisverband zur breiten Beteiligung an den Gegenprotesten auf.
Andreas Hoffmann:
„Der Deutsche Gewerkschaftsbund und viele zivilgesellschaftliche Kräfte setzen sich zu Recht gegen diese Entscheidung zur Wehr. Wir unterstützen ausdrücklich den Aufruf des Bündnis gegen Rechts: Kommt ab 10:45 Uhr zur Kundgebung auf dem Burgplatz, beteiligt euch an der Demonstration zum Bürgerpark und zeigt ab 13:00 Uhr beim internationalen Fest und den Protesten gegen den Neonazi-Aufmarsch, dass Braunschweig zusammensteht. Unser Protest ist friedlich, aber unmissverständlich: Kein Platz für Neonazis.“
Braunschweig, 16.04.2026 – Unter dem Motto „Über MORGEN reden“ veranstaltet der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am morgigen Freitag, den 17. April, einen Dialog-Nachmittag im Hofjäger, Wolfenbüttler Straße . Im Zentrum steht der Austausch mit Braunschweiger Vereinen, Initiativen und engagierten Bürger*innen, um deren Sorgen, Nöte und Visionen für die Stadt hörbar zu machen.
„Politik entsteht nicht am Schreibtisch, sondern im Gespräch mit den Menschen. Wir wollen wissen: Wo drückt der Schuh?“, so die Vorstandssprecher*innen Carolin Borggrefe und Andreas Hoffmann. Ziel der Kampagne ist es, den Menschen zuzuhören und zu verstehen, was ihnen in ihrem Viertel oder Verein wirklich wichtig ist. Beide betonen: „Zuhören ist für uns kein ‚nice to have‘, sondern die Grundlage grüner Politik. Wir möchten Räume schaffen, in denen Menschen ohne Hürden sagen können, was sie bewegt“.
Anstatt klassischer Frontalreden erwartet die Gäste ein moderierter Dialog-Marktplatz. An verschiedenen Stationen können Impulse zu Themen wie Innenstadt-Zukunft, Mobilität, Klima und Soziales direkt adressiert werden. Die gesammelten Wünsche und Sorgen werden an sogenannten „Ideen-Bäumen“ sichtbar gemacht.
Besonders der direkte Draht zur Politik steht im Fokus: Oberbürgermeister-Kandidat Michael Walther sowie die Kandidat*innen für den rat der Stadt nehmen als aktive Zuhöer*innen teil. „Wir versprechen nichts, was wir nicht halten können. Aber wir können zusagen, dass wir aufmerksam zuhören und ehrlich sagen, was wir tun können und was nicht“, erklären Carolin Borggrefe und Andreas Hoffmann weiter. Die Veranstaltung unterstreicht den Anspruch der GRÜNEN, als Gesichter der Kampagne vor Ort präsent zu sein und gesammelte Impulse ernst zu nehmen.
Die Eckdaten der Veranstaltung:
Wann: Freitag, 17.04.2026, 16:00 – 19:00 Uhr
Wo: Hofjäger, Wolfenbütteler Straße 36, 38102 Braunschweig
Interessierte Bürger*innen sowie Vertreter*innen der Presse sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen oder diese zu begleiten.
Braunschweig. Unbezahlte Sorgearbeit ist das Fundament unserer gesamten Gesellschaft. Dennoch lastet sie – meist unsichtbar – vor allem auf den Schultern von Frauen. „Neue Normen für Wirtschaft & Care“ fordert Jo Lücke und hebt damit diesen Missstand auf die politische Agenda.
Der Braunschweiger Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen lädt am Dienstag, 17. März, um 19 Uhr, Jo Lücke zur Lesung ihres Buches „Für Sorge“ in den Kinderschutzbund, Hinter der Magnikirche 6a, ein. Die politische Bildnerin aus Berlin diskutiert anschließend mit Michael Walther und Swantje Schendel (MdL).
Die Veranstaltung ist Teil des diesjährigen Programms der regionalen Initiative zum Internationalen Frauentag, dem 8. März-Bündnis Braunschweig.
Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung per E-Mail an info@gruene-braunschweig.de wird zum Zwecke der besseren Planung gebeten.
Hintergrund:
Jo Lücke lebt in Berlin, ist Volkswirtin, politische Bildnerin und Co-Gründerinder Liga für unbezahlte Arbeit e.V. – der Interessenvertretung für Sorgearbeitende, die es sich zum Ziel gesetzt hat, deren systematische Benachteiligung zu beenden. Dafür plant sie politische Aktionen, klärt auf und vernetzt Sorgearbeitende in ganz Deutschland. In ihrem Buch „Für Sorge“ analysiert Jo Lücke, wie unabdingbar Sorgearbeit für unser gesellschaftliches Fortbestehen und warum sie immer noch vor allem von Frauen geleistet wird. Patriarchale Denkmuster bilden dabei ein System, aus dem es kaum ein individuelles Ausbrechen gibt. Die einseitige Verteilung von Sorgearbeit auf Frauen („Gender Care Gap“) gilt dabei weithin als eine der Hauptursachen des Gender Pay Gaps sowie der damit verbundenen finanziellen Benachteiligung von Frauen in allen Lebensphasen. Daher diskutiert Jo Lücke mit Michael Walther, Swantje Schendel und allen Interessierten im Anschluss an ihre Lesung darüber, was politisch geboten ist, um Sorgearbeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen und Frauendavon zu entlasten. Denn auch hier in Braunschweig gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diesen Ungerechtigkeiten aktiv entgegenzutreten!
Braunschweig, 8.03.2026. Die Grünen in Baden-Württemberg haben die Landtagswahl gewonnen und sind als stärkste Kraft bestätigt worden. Auch in Bayern konnten die Grünen bei den Kommunalwahlen deutliche Erfolge feiern – unter anderem steht die Partei in München und Bamberg in der Stichwahl um das Oberbürgermeister*innenamt. Die Braunschweiger Grünen feierten diese Erfolge am Sonntagabend mit einer euphorischen Wahlparty in ihrer Geschäftsstelle am Ägidienmarkt.
Dazu sagt Carolin Borggrefe, Sprecherin der Grünen Braunschweig:
„Die Erfolge in Baden-Württemberg und Bayern zeigen: Grüne Politik überzeugt! Herzlichen Glückwunsch an unsere Freund*innen im Süden – besonders an Cem Özdemir und den vielen Mitstreiter*innen. Es ist beeindruckend, wie viel Dynamik und Begeisterung in so kurzer Zeit möglich sind. Das Ergebnis ist ein klares Signal: Wer klare ökologische und soziale Antworten liefert, wird belohnt. Das motiviert uns für die anstehenden Wahlen in Braunschweig und ganz Niedersachsen.“
Dr. Andreas Hoffmann, Co-Sprecher der Braunschweiger Grünen, ergänzt:
„Während CDU und SPD auf Bundesebene weiter in Stillstand verharren, beweisen die Grünen im Süden, dass Fortschritt möglich ist. Die kommenden Monate werden entscheidend: In Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern – und schließlich hier bei uns in Braunschweig – geht es um die Weichenstellung für eine klimagerechte Zukunft. Der Rückenwind aus Baden-Württemberg und Bayern gibt uns Kraft für den Kampf ums Rathaus. Wir werden alles daransetzen, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben – für eine lebenswertes Braunschweig und ein starkes Niedersachsen.“
Braunschweig, 1. März 2026 – Nach einem intensiven dreitägigen Sitzungsmarathon im Kinderschutzbund und der Gaußschule haben die Braunschweiger Grünen am Sonntagnachmittag ihre personellen Weichen für die Kommunalwahl am 13. September 2026 gestellt. Mit einer Rekordbeteiligung und einer historisch langen Liste an Kandierenden startet der Kreisverband voller Energie in den Wahlkampf.
Ein starkes Team für alle Stadtteile
Carolin Borggrefe, Vorstandssprecherin des Kreisverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig kommentiert begeistert: „Hinter uns liegt ein Wochenende, das uns alles abverlangt hat, uns aber vor allem mit Stolz erfüllt. Besonders beeindruckend war die Resonanz der Basis. In einem wahren Wahlmarathon haben wir die Listen für alle acht Gemeindewahlbereiche des Rates sowie für die zwölf Stadtbezirke besetzt. Mit insgesamt 116 Kandidierenden treten wir Grünen dabei mit so viel Personal wie noch nie zuvor an. Das haben wir dem enormen Mitgliederwachstum der vergangenen Jahre zu verdanken.“
Dr. Andreas Hoffmann, Vorstandssprecher der Grünen, zieht ebenfalls ein positives Fazit:
„Dass wir so viele motivierte Menschen für die Kommunalpolitik gewinnen konnten, zeigt: Die Lust auf grüne Politik in Braunschweig ist ungebrochen. Wir sind vielleicht ein wenig erschöpft, aber vor allem glücklich über dieses starke Ergebnis und den spürbaren Aufbruchsgeist!“
Bereits am Freitagabend setzte die Versammlung ein deutliches Zeichen und nominierte Michael Walther als Oberbürgermeister-Kandidat. Als ehemaliger Referatsleiter in der Braunschweiger Stadtverwaltung bringt Walther eine seltene Kombination aus politischer Vision und tiefer Verwaltungskenntnis mit.
„Mit Michael Walther stellen wir jemanden auf, der die inhaltliche Tiefe und die Umsetzungsstärke mitbringt, die Braunschweig braucht. Ob der Stadtbahn-Ausbau, die Entwicklung der Bahnstadt oder das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) – Micha hat als Referatsleiter viele der Meilensteine fachlich angestoßen und begleitet, mit denen sich die aktuelle Stadtspitze heute gerne schmückt. Er ist die kompetente und ehrliche Wahl für das Rathaus“, so Hoffmann weiter.
Neben dem Blick nach vorn gab es auch bewegende Momente der Wertschätzung. Carolin Borggrefe ergänzt: „Unter stehenden Ovationen wurde Jutta Plinke, die langjährige Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Mitte, verabschiedet. Ihr Abschied stand stellvertretend für die zahlreiche Mandatsträger*innen im Rat und in den Stadtbezirken, die nach jahrelangem, unermüdlichem Einsatz für die Stadtgesellschaft nicht erneut kandidieren. Mit dem Abschluss unserer Aufstellungsversammlung haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wir freuen uns in den kommenden Monaten mit diesem starken Team in den Wahlkampf zu gehen.“
Ein starkes Team für Braunschweig: Grüne setzen bei Ratswahllisten auf ausgewogene Mischung aus Erfahrung und neuen Impulsen
Braunschweig, 28. Februar 2026 – Weichenstellung für die Zukunft der Löwenstadt: In einer engagierten Aufstellungsversammlung in der Gaußschule haben die Braunschweiger Grünen heute ihre Kandidierenden für den Rat der Stadt sowie die Stadtbezirksräte gewählt, nachdem am Vortag bereits Michael Walter zum Oberbürgermeisterkandidaten gekürt wurde. Das personelle Angebot der Ratskandidierenden vereint langjährige kommunalpolitische Expertise mit frischen Perspektiven und einer breiten thematischen Vielfalt.
An der Spitze der Liste steht das erfahrene Duo des amtierenden Fraktionsvorstands: Leonore Köhler und Gordon Schnepel. Gemeinsam führen sie ein Team an, das die ökologische und soziale Transformation Braunschweigs in den kommenden Jahren maßgeblich vorantreiben will.
Dr. Andreas Hoffmann, Vorstandssprecher der Braunschweiger Grünen:
„Mit Leonore Köhler und Gordon Schnepel schicken wir ein Spitzenteam ins Rennen, das genau die Erfahrung mitbringt, die eine starke Fraktion benötigt. Außerdem haben wir es geschafft, die Listen divers und inhaltlich breit zu besetzen. Unsere Kandidierenden vereinen unterschiedliche Lebensentwürfe und Kompetenzen. Ich bin überzeugt: So sind wir bestens aufgestellt, um Braunschweig ökologisch, gerecht und zukunftsorientiert zu gestalten.“
Carolin Borggrefe, Vorstandssprecherin:
„Ob konsequenter Klimaschutz, bezahlbares Wohnen oder eine moderne Mobilität – unser Team deckt die entscheidenden Zukunftsfragen perfekt ab. Wir gratulieren allen gewählten Kandidierenden herzlich. Die Versammlung hat gezeigt, wie viel Energie und Einigkeit in unserem Kreisverband stecken. Wir können es kaum erwarten, mit diesem starken Team in den Wahlkampf zu starten.“
Die Aufstellung markiert den offiziellen Startschuss für den Kommunalwahlkampf. In den kommenden Wochen werden die Grünen Braunschweig ihre detaillierten politischen Schwerpunkte vorstellen und den Dialog mit den Bürger*innen in allen Stadtteilen intensivieren.
Die Weichen für den kommenden Kommunalwahlkampf sind gestellt: Im Rahmen der Jahreshauptversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Braunschweig hat das Kommunalwahlteam als Findungskommission am heutigen Samstag ihren Personalvorschlag für das Amt des Oberbürgermeisters präsentiert. Mit Michael Walther setzt die Findungskommission auf einen gebürtigen Braunschweiger und erfahrenen Verwaltungsexperten.
Bereits im August 2024 hatten die Mitglieder mit einem Auftaktbeschluss den Prozess zur Kandidatensuche eingeleitet. Nach der heutigen Vorstellung erfolgt die offizielle Wahl der Kandidatur durch die Mitglieder am 27. Februar.
Die Co-Vorstandssprecherin Carolin Borggrefe ist überzeugt von dem Vorschlag für die Aufstellungsversammlung am 27.02.2026:
„Mit Michael Walther schlagen wir einen Kandidaten vor, der Braunschweig nicht nur im Herzen trägt, sondern die Stadtverwaltung in- und auswendig kennt. Er verfügt über die nötige Erfahrung und Kompetenz, um die Verwaltung vom ersten Tag an sicher zu leiten und sofort handlungsfähig zu sein.“
Co-Sprecher Andreas Hoffmann betont die inhaltliche Ausrichtung der Nominierung:
„Michael Walther ist Stadt- und Mobilitätsplaner durch und durch. Er steht wie kein Zweiter dafür, dass aktuell konzeptlose Agieren in den Bereichen Klima, Verkehr und Wirtschaft zu beenden. Michael Walther kommt zurück nach Braunschweig, um mutige Schritte für unsere Stadt zu gehen. Er ist die richtige Wahl, damit Braunschweig den Anschluss nicht verliert.“
Zur Person: Michael Walther
Michael Walther ist gebürtiger Braunschweiger und war bis 2023 Leiter des Referats für Stadtentwicklung, Statistik und Vorhabenplanung der Stadt Braunschweig. Durch seine langjährige Tätigkeit in verantwortungsvoller Position – unter anderem als Referent für strategische Projekte des Oberbürgermeisters – gilt der Diplom-Geograph als exzellenter Kenner der kommunalen Strukturen und Herausforderungen. Seit November 2023 bringt er seine Expertise als Gruppenleiter für Radverkehr und Digitalisierung im Umwelt- und Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen (MUNV NRW) ein.
Neben seiner Verwaltungserfahrung verfügt Walther über eine fundierte Expertise in den Bereichen Bürgerbeteiligung, Diversity und Organisationsentwicklung. Vor seiner Zeit im Rathaus war er unter anderem als Vorstandsreferent der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. Auch ehrenamtlich ist Walther fest in Braunschweig verankert.
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